Service
Pflege

Eine regelmäßige und ordnungsgemäße Pflege von TEXPORT® Bekleidung sorgt für optimale Funktion und Sicherheit und gewährleistet eine lange Lebensdauer der Bekleidung. Bitte beachten Sie daher die in der jeweiligen Bekleidung angebrachte Pflegeanleitung.

Allgemeine Pflegehinweise
Die richtige Reinigung und Pflege Ihrer Schutzbekleidung ist wichtig und essentiell. Eine korrekte Behandlung gewährleistet optimalen Schutz und verlängert die Lebensdauer der Bekleidung. Beachten Sie daher unbedingt die verschiedenen Pflegehinweise und die in der jeweiligen Bekleidung angebrachte Pflegeanleitung.

Eine allgemeine Pflegeanleitung zu TEXPORT® Produkten können Sie der mitgelieferten Verwenderinformation entnehmen und unten herunterladen. Finden Sie unten ebenfalls unterschiedliche Empfehlungen unserer Material-Lieferanten rund um die Pflege und Wäsche der Bekleidungen ausführlich aufgelistet und beschrieben. GORE®, GORE-TEX®, WINDSTOPPER® und AIRLOCK® sind Marken der W.L. Gore & Associates, DuPontTM®, Nomex® und Kevlar® sind eingetragene Handelsmarken oder Handelsmarken von E.I. du Pont de Nemours and Company oder seiner Partner. PBI® und PBI® Matrix sind eingetragene Warenzeichen der PBI Performance Products, Inc.

TEXPORT® Pflegeanleitung

Um die Tragedauer unserer TEXPORT® Einsatzbekleidung zu verlängern, ist die richtige Pflege und Wartung unerlässlich. Beachten Sie daher unsere Pflegeempfehlung und stellen Sie Ihr Waschprogramm darauf ein oder geben Sie diese Informationen an Ihre externe Reinigungsfirma weiter.

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GORE / DUPONT / 3M

Die vorliegende Wasch- und Pflegeanleitung für eine mehrlagige Feuerwehrüberjacke gemäß Teil 1 der HUPF (Herstellungs und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzbekleidung) ist speziell für Sie, den Feuerwehrangehörigen, als Wegweiser und Leitfaden erarbeitet worden.

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GORE INDUSTRIELLE WÄSCHE

Um die Tragedauer unserer TEXPORT® Einsatzbekleidung zu verlängern, ist die richtige Pflege und Wartung unerlässlich. Beachten Sie daher unsere Pflegeempfehlung und stellen Sie Ihr Waschprogramm darauf ein oder geben Sie diese Informationen an Ihre externe Reinigungsfirma weiter.

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PBI OBERSTOFF

Anleitung zur Reinigung und Pflege von PBI Oberstoffen.

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HYDROB FC NACHIMPRÄGNIERUNG

Hydrophobier- und Oleophobiermittel zum Imprägnieren und zur Fleckenschautzausrüstung von Textilien. Anwendung aus Wasser.

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Waschen
Waschen in der Waschmaschine bzw. Industriewaschmaschine (bei 40 Grad, andere Temperaturen entsprechend)
Balken unter Waschbottich: Waschgang Pflegeleicht oder Feinwaschgang (bei 40 Grad, andere Temperaturen entsprechend)
Doppelter Balken unter Waschbottich: Besonders schonendes Waschen und Schleudern – nur Feinwaschgang oder Wollwaschgang (bei 40 Grad, andere Temperaturen entsprechend)
Nicht waschen
Schnell. Gründlich. Präzise.
Der TEXPORT® Boxenstopp für Ihre Schutzbekleidung
Reinigung und Pflege

Die richtige Reinigung und Pflege Ihrer Schutzbekleidung ist wichtig und essentiell. Eine korrekte Behandlung gewährleistet optimalen Schutz und verlängert die Lebensdauer der Bekleidung.

Beachten Sie daher unbedingt die verschiedenen Pflegehinweise und die in der jeweiligen Bekleidung angebrachte Pflegeanleitung.

Imprägnierung

Einsatzbekleidung wird bei TEXPORT® generell mit Fluorcarbon (FC) imprägniert. Die Ausrüstung des Oberstoffs hat keine Auswirkung auf die Wasserdichtigkeit der Bekleidung.

Diese ergibt sich ausschließlich durch die Membrane. Bei einem nicht ausgerüsteten Oberstoff kommt es verstärkt zu Wasseraufnahme des Gewebes, wodurch die Bekleidung an Gewicht zunimmt.

Tipp: Wir empfehlen ausschließlich Imprägnierungen mit FC Harzen.

Saugsperre

Nach mehreren Wäschen oder längerem Tragen lässt die ursprüngliche wasser- und ölabweisende Imprägnierung des Oberstoffes nach. Regen und andere Flüssigkeiten können sich über die Nähte nach innen in das Isolationsfutter saugen.

Durch das nasse Innenfutter sinkt der Tragekomfort rapide, die Bekleidung wird schwerer und im Feuerwehrbereich entsteht sogar das Risiko einer Verbrühung.

Darum verwendet TEXPORT® speziell entwickelte Saugsperren im Front-, Ärmel- und Saumbereich. Diese verhindern permanent das Eindringen von Flüssigkeiten über die Saumnähte. TEXPORT® verwendet Saugsperren sowohl im Feuerwehr- (hier werden flammfeste Materialien eingesetzt) wie auch im Workwear-Bereich.

Beispiel Frontverschluss: Der Verschluss der Jacke ist mit zwei Blenden abgedeckt (Doppelabdeckleiste) und funktioniert wie eine Regenrinne. Das seitliche Eindringen von Wasser wird dadurch verhindert.

Tragedauer

Generell existiert für Feuerwehr-Bekleidung keine gesetzliche Austauschpflicht, wie dies z.B. bei Helmen oder Gurten der Fall ist. Die Tragedauer ist stark abhängig vom jeweiligen Beanspruchungsgrad. In den meisten Fällen hat die Bekleidung im Bereich der Freiweilligen Feuerwehren eine längere Lebensdauer als bei Berufsfeuerwehren, da sie in der Regel bei Berufsfeuerwehren einer stärkeren Beanspruchung ausgesetzt ist. Als Faustregel gilt (ohne Gewähr): eine durchschnittliche Nutzungsdauer von ca. 10 Jahren. Diese ergibt sich aus den verschiedenen Nutzungsgraden und Beanspruchungen von Feuerwehren und Institutionen. Tipp: Nach einem Zeitraum von 10 Jahren sollte man sich auch mit der aktuellen Technik auseinandersetzen!

Häufige Fragen
Normen & Richtlinien

Normen

  • EN 13688 Schutzkleidung – Allgemeine Anforderungen
  • EN 343 Schutzkleidung – Schutz gegen Regen
  • EN 469 Schutzkleidung für die Feuerwehr – Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung
  • EN 20471 Hochstichtbare Warnkleidung
  • EN 659 Feuerwehrschutzhandschuhe
  • EN 1149-1 Schutzkleidung – Elektrostatische Eigenschaften – Teil 1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstandes
  • EN 1149-3 Schutzkleidung – Elektrostatische Eigenschaften – Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus
  • EN 1149-5 Schutzkleidung – Elektrostatische Eigenschaften – Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen
  • EN 11612 Schutzkleidung – Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen
  • EN 13034 Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien – Leistungsanforderungen an Chemikalioenschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien (Ausrüstung Typ 6 und Typ PB [6])
  • EN 13911 Schutzkleidung für die Feuerwehr – Anforderungen und Prüfverfahren für Feuerschutzhauben für die Feuerwehr
  • EN ISO 14116 Schutzkleidung – Schutz gegen Hitze und Flammen – Materialien, Materialkombinationen und Kleidung mit begrenzter Flammenausbreitung
  • EN 1498 Persönliche Absturzausrüstung Rettungsschlaufen
  • EN 358 Schutzausrüstung zur Arbeitsplatzpositionierung und zur Verhinderung von Abstürzen
  • EN 361 Schutzausrüstung gwegen Absturz-Auffanggurte
  • EN 813 Persönliche Abstuzrausrüstung – Sitzgurte
  • EN ISO 15384 Schutzkleidung für die Feuerwehr – Laborprüfverfahren und Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung im freien Gelände
  • EN 16689 Schutzbekleidung für Feuerwehren – Leistungsanforderungen für Schutzbekleidung für technische Rettung
  • EN 50286 Elektrisch isolierende Schutzkleidung für Arbeiten an Niederspannungsanlagen
  • EN 61482-1/2 Arbeiten unter Spannung – Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens – Teil 1-2: Prüfverfahren – Verfahren 2: Bestimmung der Lichtbogen-Schutzklasse des Materials und der Kleidung unter Verwendung eines gerichteten Prüflichtbogens (Box-Test) (IEC 61482-1-2:2007)

Richtlinien

Die oben genannten europäischen Normen (EN) sind für den jeweiligen Einsatz EU-weit zwingend vorgeschrieben. Zusätzlich haben einzelne Länder bzw. Organisationen auch Richtlinien veröffentlicht. Hier ein Auszug:

HuPF Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzbekleidung in Deutschland. Die Unterteilung erfolgt in:

  • HuPF 1 Überjacke
  • HuPF 2 Diensthose
  • HuPF 3 Dienstjacke
  • HuPF 4 Überhose

KS-0 Herstellungsbeschreibung der Bekleidungsstücke der Feuerwehren in Österreich, ÖBFV-Richtlinie. Die Unterteilung erfolgt in:

  • KS-03 Dienstbekleidung
  • KS-04 Überbekleidung

Warnwestenbefreiung

Zu diesem Thema treffen viele Länder in Europa noch keine Aussage. Speziell in Deutschland ist dieses Thema durch das Schreiben der DGUV einheitlich für die ganze Bundesrepublik geregelt. Dieses Schreiben bezieht sich auf den Anhang B der EN469:2005, welcher die Mindestmenge und die Platzierung der Reflexbestreifung regelt. Durch dieses Schriftstück der DGUV wird der Träger in Deutschland vom Tragen einer Warnweste im abgesperrten Unfallbereich befreit. Andere Länder beschäftigen sich bereits intensiv mit dem Thema, hier sind weitere Entwicklungen abzuwarten.

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