Feuerwehr-Schutzbekleidung: Warnwestenbefreiung
Zu diesem Thema treffen viele Länder in Europa noch keine Aussage. Speziell in Deutschland ist dieses Thema durch das Schreiben der DGUV einheitlich für die ganze Bundesrepublik geregelt. Dieses Schreiben bezieht sich auf den Anhang B der EN469:2005, welcher die Mindestmenge und die Platzierung der Reflexbestreifung regelt. Durch dieses Schriftstück der DGUV wird der Träger in Deutschland vom Tragen einer Warnweste im abgesperrten Unfallbereich befreit.
Andere Länder beschäftigen sich bereits intensiv mit dem Thema, weitere Entwicklungen sind abzuwarten.
Grundsätzlich ist die GORE-TEX® Membrane bei 60°C waschbar! Die genaue Pflegeanleitung des jeweiligen Bekleidungsstückes entnehmen Sie aber bitte der mitgelieferten Verwenderinformation.
GORE-TEX Bekleidung: Reparieren
Ja, durch das Reparaturset von GORE-TEX® können Sie bei Einsätzen entstandene Risse oder Löcher selbst reparieren.
Um aber die volle Funktionalität Ihrer Bekleidung wieder zu gewährleisten, empfehlen wir, die Bekleidung nach Möglichkeit zur Reparatur an uns zu schicken.
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Eine Bekleidung ist nur gut, wenn Sie passt! Speziell auf diesem Gebiet haben wir in den letzten Jahren viel investiert, um Ihnen ein optimal passende Bekleidung zu liefern. Die Größenermittlung beim Kunden erfolgt durch Vorlage eigens dafür vorgesehener Größensätze. Maßanfertigungen sind über Angabe der jeweiligen Abmessungen möglich: Figurine .
Normen & Richtlinien
Die hier angegeben Information über diverse europäische Normen (EN) sind nicht vollständig und sollen nur einen groben Überblick über die Inhalte der jeweiligen Norm geben. Für genaue Informationen wenden Sie sich bitte an ein Norminstitut.
1. Normen
| EN 340 | Schutzkleidung - Allgemeine Anforderungen | |
| EN 343 | Schutzkleidung - Schutz gegen Regen | |
| EN 443 | Feuerwehrhelme für die Brandbekämpfung in Gebäuden und anderen baulichen Anlagen | |
| EN 469 | Schutzkleidung für die Feuerwehr - Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung | |
| EN 471 | Warnkleidung - Prüfverfahren und Anforderungen | |
| EN 659 | Feuerwehrschutzhandschuhe | |
| EN 1149-1 | Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstandes | |
| EN 1149-3 | Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus | |
| EN 1149-5 | Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen | |
| EN 11611 | Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren | |
| EN 11612 | Schutzkleidung – Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen | |
| EN 13034 | Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien - Leistungsanforderungen an Chemikalioenschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien (Ausrüstung Typ 6 und Typ PB [6]) | |
| EN 13911 | Schutzkleidung für die Feuerwehr - Anforderungen und Prüfverfahren für Feuerschutzhauben für die Feuerwehr | |
| EN 14058 | Schutzkleidung - Kleidungsstücke zum Schutz gegen kühle Umgebungen | |
| EN 14116 | Schutzkleidung - Schutz gegen Hitze und Flammen - Materialien, Materialkombinationen und Kleidung mit begrenzter Flammenausbreitung | |
| EN 1498 | Persönliche Absturzausrüstung Rettungsschlaufen | |
| EN 15090 | Schuhe für die Feuerwehr | |
| EN 15614 | Schutzkleidung für die Feuerwehr - Laborprüfverfahren und Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung im freien Gelände | |
| EN 50286 | Elektrisch isolierende Schutzkleidung für Arbeiten an Niederspannungsanlagen | |
| EN 61482-1/2 | Arbeiten unter Spannung - Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens - Teil 1-2: Prüfverfahren - Verfahren 2: Bestimmung der Lichtbogen-Schutzklasse des Materials und der Kleidung unter Verwendung eines gerichteten Prüflichtbogens (Box-Test) (IEC 61482-1-2:2007) |
2. Richtlinien
Die oben genannten europäischen Normen (EN) sind für den jeweiligen Einsatz EU-weit zwingend vorgeschrieben. Zusätzlich haben einzelne Länder bzw. Organisationen auch Richtlinien veröffentlicht. Hier ein Auszug:
HuPF
Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzbekleidung in Deutschland. Die Unterteilung erfolgt in:
HuPF 1
Überjacke
HuPF 2
Diensthose
HuPF 3
Dienstjacke
HuPF 4
Überhose
KS-0
Herstellungsbeschreibung der Bekleidungsstücke der Feuerwehren in Österreich, ÖBFV-Richtlinie. Die Unterteilung erfolgt in:
KS-03
Dienstbekleidung
KS-04
Überbekleidung
Nach mehreren Wäschen oder längerem Tragen lässt die ursprüngliche wasser-und ölabweisende Imprägnierung des Oberstoffes nach. Regen und andere Flüssigkeiten können sich über die Nähte nach innen in das Isolationsfutter saugen. Durch das nasse Innenfutter sinkt der Tragekomfort rapide, die Bekleidung wird schwerer und im Feuerwehrbereich entsteht sogar das Risiko einer Verbrühung.
Darum verwendet Texport® speziell entwickelte Saugsperren im Front-, Ärmel- und Saumbereich. Diese verhindern permanent das Eindringen von Flüssigkeiten über die Saumnähte. Texport® verwendet Saugsperren sowohl im Feuerwehr- (hier werden flammfeste Materialien eingesetzt) wie auch im Workwear-Bereich.
Beispiel Frontverschluss: Der Verschluss der Jacke ist mit zwei Blenden abgedeckt (Doppelabdeckleiste) und funktioniert wie eine Regenrinne. Das seitliche Eindringen von Wasser wird dadurch verhindert.